Feuerwehren aus Arnsberg, Meschede und Sundern leisten mit Dekontaminations-Seminar Pionierarbeit

Neheim. Feuerwehrangehörige aus den Städten Arnsberg, Meschede und Sundern nahmen jetzt an einem in dieser Form erstmals angebotenen Dekontaminations-Seminar teil und betraten damit Neuland im Rahmen der Feuerwehr-Ausbildung im Hochsauerlandkreis.


Unter der Leitung von Brandinspektor Stephan Kamski wurden die Seminarteilnehmer in der Zeit vom 21. bis zum 30. Oktober im Gebrauch des seit April 2011 an der Neheimer Feuer- und Rettungswache stationierten Abrollbehälters zur Dekontamination von Verletzten (AB V-Dekon)unterwiesen. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die praxisnahe Ausbildung an diesem vom Land Nordrhein-Westfalen beschafften Einsatzmittel gelegt.

Kamski und sein Ausbilderteam Arnd Gütschow, Andree Kaiser, Philipp Drinhaus, Anderas Siebert und Manuel Eickhoff vermittelten den Seminarteilnehmern Themengebiete wie Physikalische Grundlagen im Strahlenschutz, Einsatzabläufe bei der Dekontamination und der Not-Dekontamination sowie Dekontaminations-Konzepte des Landes NRW und des Hochsauerlandkreises.

Hintergrund: Zusammen mit einem ebenfalls in diesem Jahr von der Feuerwehr Schmallenberg zur Feuerwache Neheim umgesetzten LKW zur Personen-Dekontamination (LKW Dekon-P) wird der neue Abrollbehälter bei Gefahrguteinsätzen größeren Umfanges im gesamten Kreisgebiet und auf Anforderung auch darüber hinaus eingesetzt. Der Einsatz erfolgt durch Personal des ABC-Dienstes des Löschzugs Neheim sowie durch entsprechend geschultes Personal der Feuerwehren Arnsberg, Sundern und Meschede. 


(Quelle: BI Stephan Kamski, stellv. Leiter Löschzug Neheim)

 

   

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